So funktioniert dieser Skill
- Entscheidung schildernFrage, Ziel, Zeithorizont, Optionen und die Zahlen dazu
- Frage rahmenTrennt belegte Fakten von Annahmen und benennt Neigung und Befürchtung
- Framing bestätigenKorrigieren, wo der Rahmen die Lage nicht trifft
- Beirat besetzenSchlägt drei bis fünf passende Stimmen vor, jede mit einem Satz Begründung
- Besetzung freigebenStimmen tauschen, ergänzen oder streichen
- Lücken schließenLädt die Persona-Dateien und fragt, was den Stimmen für ein Urteil fehlt
- Lücken beantwortenErgänzen oder als unbekannt stehen lassen
- Sitzungspaket bauenEine Informationsbasis, wortgleich für jede Stimme
- Erstvoten einholenJede Stimme urteilt, ohne die anderen Voten zu kennen
- Kreuzkritik führenDie Stimmen greifen die stärkste gegnerische Annahme an
- BeschlussvorlageEmpfehlung, Konsens, Dissens, Kill-Kriterien, nächste Schritte
- Selbst entscheidenPrüfen, welches Argument trägt — und wann es nicht mehr trägt
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was der Skill genau macht
Die Stimmen deines Beirats liegen nicht in diesem Skill, sondern daneben: je eine Persona-Datei pro Mitglied, in der Überzeugungen, typische Prüffragen, Bewertungslogik und die Bedingung stehen, unter der diese Stimme ihre Position ändert. Der Skill ist die Sitzungsleitung darüber. Er rahmt deine Frage, wählt aus deinem Verzeichnis drei bis fünf passende Stimmen, versorgt sie mit derselben Informationsbasis und lässt sie erst getrennt urteilen und danach gegeneinander argumentieren.
Zu diesem Aufbau gehören drei Blätter, und du brauchst nicht alle drei. Dieses hier ist der Weg mit EINEM Werkzeug: ein Skill plus deine Persona-Dateien. Schnell gebaut, leicht zu pflegen, für die meisten Entscheidungen genug. Wer die Stimmen wirklich trennen will, nimmt stattdessen den zweiten Weg aus zwei Blättern — „KI-Beiratsvorsitz“ führt die Sitzung als Orchestrator, „KI-Beiratsmitglied“ legst du je Stimme einmal als eigenen Agenten an.
Die Grenze dieses Weges ist das gemeinsame Kontextfenster: Alle Stimmen sprechen in derselben Sitzung, und spätere Voten können sich an früheren ausrichten. Der Skill arbeitet dagegen — getrennte Erstvoten, Kreuzkritik erst danach, eine erzwungene Gegenrunde bei zu viel Einigkeit. Ganz aufheben lässt sich der Effekt nur mit getrennten Sitzungen, also mit dem zweiten Weg.
Ein Vorbehalt gehört zu diesem Werkzeug: Steht hinter einer Stimme eine reale Person, bildet der Beirat eine dokumentierte Denkweise nach — keine echten Zitate, keine aktuellen persönlichen Positionen dieser Person. Was am Ende dasteht, ist eine Beschlussvorlage und keine Abstimmung: Sie zeigt, welches Argument trägt und unter welchen Bedingungen es nicht mehr trägt. Entscheiden musst du selbst.
So arbeitest du damit
- Das brauchst du.
- Angaben oben ausfüllen und Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den Skill-Text oben über den Kopieren-Button.
- Klicke auf dein Profilbild und wähle „Skills“.
- Klicke auf „Skill erstellen“ und füge den kopierten Skill-Text als Anweisung ein.
- Passe bei Bedarf Eingaben, Ausgaben und das gewünschte Format an.
- Speichere den Skill — er ist sofort in allen Chats verfügbar.
- Den Beirat zusammenstellen: Beschreibe, wofür du ihn nutzen willst und welche Perspektiven dir fehlen — reale Vorbilder, erfundene Gegenpositionen oder Kundenrollen. Je Entscheidung arbeiten drei bis fünf Stimmen, das Verzeichnis darf größer sein.
- Je Stimme eine Persona-Datei anlegen: Kurzprofil, Kernüberzeugungen, typische Prüffragen, Bewertungslogik, erlaubte Einseitigkeit, Revisionsregel, Sprache, No-Gos und ein Kalibrierbeispiel. Ohne diese Tiefe bleibt von einer Denkweise nur eine Handvoll bekannter Sprüche übrig.
- Die Persona-Dateien im Skill verknüpfen: Der Handgriff, an dem der ganze Aufbau kippt. Fehlt die Verknüpfung, greift der Beirat auf allgemeines Modellwissen zurück — und alle Stimmen klingen gleich.
- Das Verzeichnis der Stimmen pflegen: Name, Perspektive, Domänen, Einsatzgebiete und der Status aktiv oder ruhend. Daraus wählt der Beirat seine Besetzung; wer nicht darin steht, wird nicht eingesetzt.
- An abgeschlossenen Entscheidungen kalibrieren: Drei bis fünf Fälle durchspielen, deren Ausgang du kennst. Stellen die Stimmen unterschiedliche Fragen? Nennen sie unterschiedliche Änderungsbedingungen? Erkennst du jede Persona, wenn du den Namen abdeckst?
- Bei zu ähnlichen Stimmen die Dateien schärfen: Nicht weitere Mitglieder ergänzen. Ein unscharfer Beirat wird durch mehr Stimmen nur länger, nicht klüger.
- Die Beschlussvorlage gegenlesen: Sie ist eine Vorlage, keine Entscheidung. Lies zuerst die Kill-Kriterien und die Änderungsbedingungen — dort steht, wann die Empfehlung nicht mehr trägt.
- Wenn es hakt: Alle Stimmen sagen dasselbe (erlaubte Einseitigkeit in den Dateien deutlicher benennen), Eine Stimme zitiert ihr Vorbild wörtlich (No-Go gegen erfundene Zitate in die Datei aufnehmen), Späte Voten wiederholen frühe (auf getrennte Sitzungen mit Beiratsvorsitz und Beiratsmitglied wechseln).
- Ausbauen: Getrennte Sitzungen über Beiratsvorsitz und Beiratsmitglied, Eine feste Kundenstimme für alle Angebotsfragen, Kurzprotokoll je Sitzung als Entscheidungsarchiv.