So funktioniert dieser Skill
- Prozess beschreibenDiktat, Freitext oder Mitschrift — wer macht heute was, und wo hakt es?
- Eignung prüfenWiederkehrend, lernfähig, sauber verzahnbar — oder reicht eine Automatisierung?
- Befund vorlegenWo fehlt das gemeinsame Gedächtnis, wo bricht die Verzahnung, was wächst hier?
- Rückfragen stellenNur das, was die Architektur entscheidet — Schreibrechte, teure Stellen
- Befund bestätigenErste Freigabe — korrigieren, was an der Diagnose danebenliegt
- Architektur entwerfenSpeicher, Übergabeformate, Freigabestellen und Rückkopplung, je begründet
- Trockenlauf fahrenDrei Durchläufe — normal, Fehlerfall, und der Beweis, dass die Regel greift
- System-KonzeptBefund, Ziel-System, sechs Bausteine, eine Kennzahl, Fahrplan für Woche 1 bis 4
- Konzept prüfen und startenZweite Freigabe — Freigabestellen gegenlesen, erste Verbindung bauen
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was der Skill genau macht
Du erzählst, wie ein wiederkehrender Prozess bei euch heute wirklich läuft — unsortiert, als Diktat oder als Mitschrift aus einem Meeting. Zurück bekommst du ein Konzept: eine Diagnose, an welchen Stellen der Prozess heute Wissen verliert, einen Entwurf, wie er stattdessen aussehen könnte, und einen Fahrplan für die ersten vier Wochen. Bevor irgendetwas entworfen wird, bestätigst oder korrigierst du die Diagnose.
Der Unterschied, um den es geht: Wer einzelne Arbeitsschritte automatisiert, macht Bestehendes schneller — der hundertste Durchlauf ist dann genauso klug wie der erste. Ein System hat von Anfang an einen Speicher und eine Rückkopplung eingeplant. Was in einem Durchlauf gelernt wird, fließt zurück und verändert den nächsten.
Damit das keine Behauptung bleibt, spielt der Entwurf drei Durchläufe durch: einen normalen, einen mit einem realistischen Fehler und einen dritten, in dem die Lehre aus dem Fehler schon greift. Läuft der dritte nicht besser als der erste, wird umgebaut, bevor du das Konzept überhaupt zu sehen bekommst.
Gedacht für Abläufe, die regelmäßig wiederkehren und durch mehrere Hände gehen: Marketing-Kampagnen, Vertriebsprozesse, Monatsabschlüsse, Content-Produktion.
So arbeitest du damit
- Das brauchst du.
- Angaben oben ausfüllen und Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den Skill-Text oben über den Kopieren-Button.
- Klicke auf dein Profilbild und wähle „Skills“.
- Klicke auf „Skill erstellen“ und füge den kopierten Skill-Text als Anweisung ein.
- Passe bei Bedarf Eingaben, Ausgaben und das gewünschte Format an.
- Speichere den Skill — er ist sofort in allen Chats verfügbar.
- Das Konzept einmal ganz lesen: Vorne steht der Befund, hinten der Fahrplan für die ersten vier Wochen. Die Mitte — die sechs Bausteine — entscheidet, ob das Ganze trägt.
- Den Speicher gegenprüfen: Sind die Felder so benannt, dass jeder im Team sie ohne Rückfrage befüllen kann? Ein Speicher, den nur eine Person versteht, füllt sich nicht.
- Die Freigabestellen prüfen: Steht der Mensch nur dort, wo ein Fehler teuer oder nicht mehr rückgängig zu machen wäre? Jede weitere Freigabe bremst den Ablauf, ohne etwas abzusichern.
- Die erste Verbindung bauen: Nimm genau den Schritt für Woche 1 aus dem Fahrplan und setze ihn um. Nicht das ganze System auf einmal — die eine Verbindung, die als Erste trägt.
- Fehler als Regel festhalten: Wenn im Betrieb etwas schiefgeht, schreibst du die Lehre mit Datum in den Schritt, der sie ausgelöst hat. Genau diese Gewohnheit ist der Unterschied zu einer reinen Automatisierung.
- Nach vier Wochen nachmessen: Vergleiche die eine Kennzahl aus dem Konzept mit ihrem Startwert. Bewegt sie sich nicht, greift die Rückkopplung noch nicht — dann geht der Prozess ein zweites Mal hier durch.
Wenn es hakt: Befund trifft nicht zu (Prozess mit echten Zwischenschritten und Übergaben neu beschreiben), Dritter Durchlauf läuft nicht besser als der erste (Regel greift zu spät, weiter vorn im Ablauf verankern), Niemand füllt den Speicher (zu viele oder zu unklare Felder, auf drei kürzen).
Ausbauen: Zweiten Prozess durch denselben Ablauf schicken, Speicher beider Prozesse aneinander hängen, Vierteljährlicher Blick in die gesammelten Regeln.