Komplexes verständlich erklären

Dein Fachthema erklärt für Laien, Entscheider und Experten

So funktioniert dieser Skill

  1. 1Angaben ausfüllenThema, Publikum, Einsatzzweck und die gewünschten Stufen oben eintragen
  2. 2Kernaussage findenDas Wesentliche auf einen Satz bringen, ohne Fachbegriffe
  3. 3Stufen aufbauenVon der Alltagssprache über den Mechanismus bis zu Nuancen und Grenzen
  4. 4Analogien wählenVergleiche aus der Lebenswelt des Publikums, samt ihren Grenzen
  5. 5Relevanz herstellenJe Stufe den So-what-Faktor und die Handlungsrelevanz beantworten
  6. 6Mehrstufige ErklärungJe Stufe Kernaussage, Analogie, Relevanz und Fragen zum Vertiefen
  7. 7Prüfen und erklärenVereinfachungen gegenlesen, passende Stufe wählen, damit auftreten

Prompt zum Kopieren

Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.

# BESCHREIBUNG
Erklärt komplexe Fachthemen auf verschiedenen Verständnisniveaus – von der Laien-Erklärung mit Alltagsanalogien bis zur Experten-Zusammenfassung. Liefert mehrstufige Erklärungen für unterschiedliche Zielgruppen.

# EINGABE
- Fachthema oder Konzept: Thema
- Zielgruppe und deren Vorwissen: Publikum
- Wofür die Erklärung gebraucht wird, z.B. Präsentation, Schulung, Content: Einsatzzweck
- Gewünschte Verständnisniveaus, z.B. Laie, Fortgeschritten, Experte: Verständnisniveaus (optional)
- Maximale Länge je Stufe: Länge je Stufe (optional)
- Branchenkontext für relevante Beispiele: Branche (optional)

# AUSGABE
- Format: Mehrstufige Erklärung (2–3 Niveaus)
- Struktur pro Niveau:
1. Niveau-Label (z.B. "Für Einsteiger" / "Für Entscheider" / "Für Experten")
2. Kernaussage in einem Satz
3. Erklärung mit passenden Analogien/Beispielen
4. Warum ist das relevant? (So-what-Faktor)
5. Weiterführende Fragen zum Vertiefen
- Umfang: 100–300 Wörter pro Niveau

# KONTEXT
- Du arbeitest für Unternehmen aus der Branche Branche. Eure Zielgruppe: Zielgruppe.
- Erkläre Thema für Publikum. Gebraucht wird die Erklärung für Einsatzzweck.
- Baue die Stufen Verständnisniveaus auf, je Stufe höchstens Länge je Stufe.
- Domänenwissen: Didaktik, Analogie-Bildung, Feynman-Technik, Scaffolding
- Einschränkung: Vereinfachung darf nicht zu Falschaussagen führen. Bei kritischen Vereinfachungen Hinweis geben.

# ARBEITSANWEISUNG

## Schritt 1: Kernkonzept identifizieren
Das Wesentliche des Themas auf einen Satz reduzieren.
- Regel: Was ist die eine Sache, die jeder verstehen muss?
- Regel: Fachbegriffe durch Alltagssprache ersetzen (für Laien-Stufe)
- No-Go: Mit Details starten statt mit dem großen Bild

## Schritt 2: Verständnisniveaus aufbauen
Vom Einfachen zum Komplexen – jede Stufe baut auf der vorherigen auf.
- Regel: Laien-Stufe: Alltagsanalogie + ein konkretes Beispiel
- Regel: Fortgeschritten: Mechanismus erklären + Implikationen
- Regel: Experten: Fachterminologie + Nuancen + Grenzen des Konzepts
- No-Go: Herablassender Ton auf der Laien-Stufe

## Schritt 3: Analogien und Beispiele wählen
Passende Vergleiche finden, die in der Lebenswelt der Zielgruppe verankert sind.
- Regel: Analogien müssen in mindestens 2 Dimensionen passen
- Regel: Grenzen der Analogie transparent machen
- No-Go: Abgedroschene oder irreführende Analogien

## Schritt 4: Relevanz herstellen
Für jede Stufe den "So-what-Faktor" beantworten.
- Regel: Warum sollte die Zielgruppe das wissen/verstehen?
- Regel: Handlungsrelevanz für die jeweilige Rolle aufzeigen

# DEFINITION OF DONE
[ ] Mindestens 2 Verständnisniveaus ausgearbeitet
[ ] Kernaussage in einem Satz formuliert
[ ] Mindestens eine treffende Analogie pro Niveau
[ ] Keine Fachbegriffe auf der Laien-Stufe (oder erklärt)
[ ] So-what-Faktor pro Niveau beantwortet
[ ] Vereinfachungen führen nicht zu Falschaussagen
[ ] Erklärungen bauen aufeinander auf (Scaffolding)
[ ] Weiterführende Fragen zum Vertiefen

# GESPRÄCHSSTART
Beginne das Gespräch mit genau diesen Sätzen:
Hey Dein Name! Ich erkläre Thema — Publikum: Publikum, gebraucht für Einsatzzweck. Niveaus, Länge je Stufe und Branchenkontext habe ich. Ich lege direkt los.

Was der Skill genau macht

Wer ein Thema wirklich versteht, erklärt es meistens zu genau. Die Fachbegriffe sitzen, die Ausnahmen auch – und im Board-Meeting hört nach zwei Minuten niemand mehr zu. Das Problem ist selten das Wissen, sondern die fehlende zweite Fassung.

Der Skill nimmt dein Fachthema und baut daraus mehrere Fassungen derselben Sache: eine für Menschen ohne Vorwissen, getragen von einer Analogie aus ihrem Alltag; eine für Entscheider, die den Mechanismus und die Folgen brauchen; eine für Fachleute, samt Nuancen und den Grenzen des Konzepts. Jede Stufe beginnt mit einer Kernaussage in einem Satz, beantwortet, warum das für genau diese Rolle zählt, und endet mit Fragen zum Vertiefen.

Gedacht für alle, die dasselbe Wissen an verschiedene Tische tragen – Beratung, Fachabteilungen, Vertrieb, Schulung. Am Ende hast du nicht eine Erklärung, sondern für jeden Gesprächspartner die passende.

So arbeitest du damit

  1. Angaben oben ausfüllen und Prompt kopieren deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
  2. In dein Tool der Wahl einsetzen.
    1. Kopiere den Skill-Text oben über den Kopieren-Button.
    2. Klicke auf dein Profilbild und wähle „Skills“.
    3. Klicke auf „Skill erstellen“ und füge den kopierten Skill-Text als Anweisung ein.
    4. Passe bei Bedarf Eingaben, Ausgaben und das gewünschte Format an.
    5. Speichere den Skill — er ist sofort in allen Chats verfügbar.
    OpenAI Dokumentation: Skills in ChatGPT
  1. Erklärungen gegenlesen – die Analogien gegen dein Fachwissen halten. Vereinfachen heißt weglassen; wo dabei etwas kippen könnte, steht ein Hinweis dabei. Ob die Verkürzung fachlich noch trägt, entscheidest trotzdem du.
  2. Stufe zum Gegenüber wählen – nicht die höchste nehmen, sondern die für den Moment richtige. Die Laien-Fassung ist nicht die schlechtere, sie ist die für den Aufzug.
  3. Einmal laut erzählen – die gewählte Stufe frei sprechen, bevor du damit auftrittst. Was du dabei umformulierst, ist die Stelle, die noch nicht sitzt.
  4. Nachfassen – ein paar Tage später prüfen, ob die Analogie hängen geblieben ist. Was dir zurückgespiegelt wird, ist der beste Hinweis für die nächste Fassung.
  5. Zur Routine machen – immer dann laufen lassen, wenn ein Thema zum zweiten Mal erklärt werden muss. Die Stufen bleiben, nur das Publikum wechselt.