So arbeitet dieser Agent
- Fall eintragenAnlass, Empfänger mit Beziehung und was danach passieren soll
- Inhalt nachreichenStichpunkte oder den vorhandenen Entwurf in den Chat
- Kontext analysierenWer schreibt wem, welcher Anlass, welche Beziehung
- Ziel definierenWas der Empfänger nach dem Lesen tun soll
- Tonalität wählenFormell, semi-formell oder informell, passend zur Beziehung
- Struktur aufbauenBetreff, Anrede, Einstieg, Hauptteil, Schluss
- Betreffzeile schärfenPrägnant, unter 50 Zeichen, ohne Spam-Trigger
- Schluss formulierenEine klare Handlung, mit Frist wenn nötig
- Mail stehtVersandfertig, dazu Ton, Handlungsaufruf und Timing begründet
- Prüfen und sendenBetreff und Schluss gegenlesen, dann raus damit
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Eine Mail ist in fünf Minuten geschrieben und kostet trotzdem zwanzig: Der Betreff klingt nach Pflichttermin, der erste Satz windet sich, und am Ende steht ein „Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung“, das niemanden zu irgendetwas bewegt. Bei zehn Mails am Tag ist das ein halber Vormittag.
Dieser Agent schreibt sie für dich. Du richtest ihn einmal ein — deine Rolle, dein Angebot, der Ton deines Hauses und deine Signatur — und gibst ihm vor jeder Mail nur noch den Anlass, den Empfänger und das, was danach passieren soll. Den Inhalt wirfst du als Stichpunkte in den Chat. Zurück kommt eine versandfertige Mail: Betreffzeile unter fünfzig Zeichen, ein Einstieg ohne Floskeln, kurze Absätze und ein Schluss, der genau eine Handlung verlangt — dazu die Begründung, warum der Ton so gewählt ist und wann die Mail am besten rausgeht. Hast du schon einen Entwurf, überarbeitet er ihn stattdessen und stellt alt gegen neu.
Der Unterschied zum Skill „E-Mail schreiben“: Ein Skill ist ein Auftrag, den du einmal erteilst. Diesen Agenten richtest du einmal ein, und er kennt danach deinen Ton, dein Angebot und deine Signatur — bei jeder Mail, ohne dass du es wiederholst.
So arbeitest du damit
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Kommunikationsrichtlinien hinterlegen: Tone of Voice, Anredekonventionen und die Formulierungen, die bei euch nicht vorkommen dürfen. Der Agent bleibt bestehen — was einmal drinsteht, wirkt in jeder Mail.
- Zwei, drei eigene Mails als Muster anhängen: Er trifft euren Ton genauer, wenn er sieht, wie ihr wirklich schreibt, statt ihn aus einer Beschreibung abzuleiten.
- Vor jeder Mail nur noch den Fall eintragen: Anlass, Empfänger und was danach passieren soll. Den Inhalt wirfst du als Stichpunkte in den Chat, Ton und Signatur stehen schon im Agenten.
- Betreffzeile und Schluss gegenlesen, bevor du sendest: Dort entscheidet sich, ob die Mail geöffnet und beantwortet wird. Der Rest trägt meistens, diese zwei Zeilen nicht immer.
- Bei heiklen Mails den Entwurf liegen lassen: Kündigungen, Beschwerden und Eskalationen formuliert der Agent sachlich — ob der Ton dem Verhältnis angemessen ist, entscheidest du.
- Wenn es hakt: Ton klingt fremd (eigene Mails als Muster statt einer Beschreibung hinterlegen), Betreff wird im Postfach abgeschnitten (auf 50 Zeichen kürzen), Mail wird zu lang (gewünschte Länge im Chat vorgeben), niemand antwortet (eine Frist in den Schluss aufnehmen).
- Ausbauen: Zweite Fassung zum Vergleichen anfordern, Antwortvorschläge auf eingehende Mails, englische Fassung, Vorlagen für wiederkehrende Anlässe.