Wie die Celebrate Company in einem Jahr eine aufgebaut hat
Aus punktueller KI-Nutzung in einzelnen Bereichen ist eine verankerte KI-Organisation geworden: mit einer AI-Officer-Rolle, hinter der das Board steht, einem AI-Team mit Fullstack-Buildern und einer Verantwortung für KI, die in die Fachbereiche wandert.
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Über das Unternehmen
Die Celebrate Company ist die Unternehmensgruppe hinter Marken wie der kartenmacherei, Atelier Rosemood und mintkind, mit Standorten in Hamburg, München und Nantes. Aus einem 2010 gegründeten Anbieter für Geburtskarten ist der europäische Marktführer für individualisierbare Papeterie geworden. Das Sortiment umfasst über 200.000 Produkte, und jedes Jahr halten Millionen Menschen Karten der Gruppe in den Händen. Für die Gruppe arbeiten rund 400 Menschen.
2010
gegründet als Anbieter für Geburtskarten
über 200.000
Produkte im Sortiment
rund 400
Menschen arbeiten für die Gruppe
3
Standorte: Hamburg, München und Nantes
Ausgangssituation
Vor gut einem Jahr hatte KI bei der Celebrate Company noch keine klare Heimat. Das Unternehmen ist über rund 15 Jahre gewachsen, mit vielen Legacy-Systemen und über die Zeit gewachsenen Datenstrukturen. KI wurde genutzt, aber punktuell: ein KI-Chatbot für Einzelne, ein weiterer KI-Assistent standardmäßig über die bestehende Cloud-Umgebung, erste Versuche mit KI-Coding-Hilfen im Engineering. Jeder Bereich arbeitete für sich, ohne gemeinsames Verständnis, ohne Schulung und ohne Abstimmung untereinander.
Den Anstoß gab ein Mitarbeiter aus dem Servicebereich. Benedikt Peine hatte nach den ersten ChatGPT-Erfahrungen begonnen, intern für das Thema zu werben, bis die Geschäftsführung ihn fragte, ob er die KI-Transformation auf Unternehmensebene übernehmen will. Damit stand die Celebrate Company vor einer grundlegenden Frage:
Wo fängt man an, wenn man KI fest in einem gewachsenen Unternehmen verankern will, in dem das Thema bisher nebenherlief?
Was wir zusammen gemacht haben
Mit der neuen Rolle des AI Officers begann die Zusammenarbeit mit AI FIRST im AI Collective. Das Collective wurde für die Celebrate Company zur Blaupause, wie sich eine KI-Organisation von Grund auf aufbauen lässt: welche Rollen es braucht, welche Formate, welche Schulungen und in welcher Reihenfolge. So musste das Unternehmen dieses Vorgehen nicht selbst erfinden.
Ein fester Anker im Kalender. Die wöchentlichen Live-Sessions wurden zur verlässlichen Routine. Die Expertensessions lieferten über alle Themen hinweg Perspektiven, die der AI Officer in seiner bereichsübergreifenden Rolle direkt anwenden konnte.
„Auf jeden Fall die wöchentlichen Sessions, egal zu welchem Thema; ich habe aus allen super viel mitgenommen. Das war für mich wirklich Gold wert: dass man jede Woche diesen festen Anker und diesen festen Slot hatte.“
Benedikt Peine, AI Officer, Celebrate Company Werkzeuge, die das Team übernehmen konnte. Über das Collective kam Celebrate zu einer internen Lernplattform, zu einer zentralen, sicheren KI-Plattform als Infrastruktur und zu mehreren Agenten, die das Team übernommen und auf den eigenen Kontext angepasst hat.
Die großen Themen zur richtigen Zeit. Themen, die im Collective früh aufkamen, etwa das Denken in einem KI-Betriebssystem, landeten oft genau zum richtigen Zeitpunkt in den Diskussionen bei Celebrate.
Für die Celebrate Company war die Zusammenarbeit damit weniger ein abgeschlossenes Projekt als ein Begleiter über ein ganzes Jahr, in dem im Unternehmen viel in Bewegung kam.
Was heute anders ist
Rund ein Jahr später ist KI bei der Celebrate Company ein eigener strategischer Schwerpunkt: mit klarer Rolle, dem Rückhalt des Boards und einer eigenen Plattform.
Eine Rolle mit Rückhalt.
Es gibt eine klare AI-Officer-Rolle mit vollem Commitment des Boards.
Ein AI-Team, das baut.
Das AI-Team arbeitet bereichsübergreifend mit Fullstack-Buildern und baut eine eigene Plattform auf, über die Workflows und KI-gestützte Dashboards zentral betrieben werden.
Eine neue Sprache.
Diskutiert wird heute in Systemen statt in Tools: Welches CRM-System, welches Reporting-System, welcher Kampagnenkreislauf wird als Nächstes KI-nativ neu gedacht?
Verantwortung in den Fachbereichen.
Die Verantwortung für KI wandert konsequent in die Fachbereiche. Unit Leads und Boardmember übernehmen sie für ihre Bereiche, das zentrale AI-Team befähigt, berät und baut mit. Verfolgt wird der Erfolg über die OKRs der Fachbereiche.
Menschen ins Tun statt Tool-Debatten.
Die Tool-Diskussion, die am Anfang viel Raum einnahm, ist in den Hintergrund getreten. Im Vordergrund steht heute, Menschen ins Tun zu bringen und gemeinsame Systeme zu bauen.
„Wäre ich in diesem einen Jahr nicht im AI Collective dabei gewesen, wären wir bei Celebrate heute ganz woanders. Es hat mich persönlich auf vielen Ebenen bereichert — und in der Firma hat es uns Schritt für Schritt dahin gebracht, in Systemen zu denken.“
Was ihr davon mitnehmen könnt
Verbringt nicht zu lange mit der Tool-Auswahl: Weiter kommt ihr, wenn ihr Menschen früh ins Tun bringt. Und legt die Verantwortung für KI in die Fachbereiche, mit einem kleinen zentralen Team, das befähigt und mitbaut.
Was bei Celebrate Company geklappt hat, geht auch bei euch.
- Ihr wählt aus, wen ihr ausbilden wollt
- Angebot und Programm-PDF kommen per Mail
- In 30 Minuten gehen wir alles durch und legen den Start fest
Wen wollt ihr ausbilden?
- Zertifikat für jede Person
- Für die KI-Kompetenzpflicht nach EU AI Act
- Arbeiten in eurem freigegebenen KI-Tool
- Unabhängig: Langdock, Copilot, Gemini, Claude