Wie REOS aus einer KI‑Lizenz eine gemacht hat
98 Prozent der Ausgebildeten nutzen Copilot heute im Arbeitsalltag, sie arbeiten um 20 Prozent und mehr produktiver und bauen Agenten, die auch ihre Kolleginnen und Kollegen nutzen. Den Unterschied hat nicht ein neues Tool gemacht, sondern eine KI-Ausbildung in festen Zehnergruppen.
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Über das Unternehmen
REOS aus Hamburg verwaltet Wohnimmobilien und neue Wohnformen wie Micro Living digital. Mit Smart-Building-Technik, Echtzeitdaten und einer eigenen Mieter-App macht das Unternehmen Property Management schneller und transparenter. Seit der Gründung 2017 betreut REOS Wohnportfolios für institutionelle Investoren und beschäftigt heute rund 100 Mitarbeitende.
2017
gegründet in Hamburg
rund 100
Mitarbeitende
Ausgangssituation
REOS hat in eine sichere KI-Umgebung investiert und dabei gelernt: Das Werkzeug allein verändert die Arbeit nicht.
Der Ausgangspunkt dürfte vielen Unternehmen bekannt vorkommen. Mitarbeitende hatten KI zuerst auf eigene Faust ausprobiert, mit frei verfügbaren Tools wie ChatGPT. REOS hat darauf mit einer sicheren Lösung reagiert und Microsoft Copilot offiziell eingeführt, eine Umgebung, in der auch Unternehmensdaten genutzt werden dürfen. Die Annahme dahinter war naheliegend: Wer ein gutes und sicheres Werkzeug hat, wird es auch nutzen.
Um dem Thema Schub zu geben, stellte REOS Copilot zusätzlich auf einem Unternehmensevent groß vor. Die Nutzung stieg kurz an, blieb aber nicht auf dem Niveau. Im Arbeitsalltag hatte sich wenig verändert.
Daraus hat REOS eine klare Konsequenz gezogen. Statt einer weiteren Ankündigung brauchte es eine Befähigung in der Breite: Menschen, die gezielt lernen, produktiv mit KI zu arbeiten, und die das in ihre Teams tragen.
Was wir zusammen gemacht haben
REOS hat aus dieser Lehre ein eigenes Ausbildungsprogramm gemacht, mit Bewerbung, festen Lerngruppen und dem klaren Auftrag, Ergebnisse ins Unternehmen zurückzutragen. Die Inhalte und den Lernpfad dafür liefert AI FIRST. Das Ziel ging von Anfang an über die Bedienung von Copilot hinaus. Die Teilnehmenden sollten eine AI-first-Arbeitsweise entwickeln: eigene Aufgaben Schritt für Schritt an KI übergeben und konkrete Use Cases selbst umsetzen.
Grundlage ist die AI FIRST School, die Lernplattform von AI FIRST, ergänzt um einen Workshop. Den Lernpfad musste REOS nicht selbst entwickeln. Die School bringt aufeinander aufbauende Module mit, und die Teilnehmenden arbeiten darin im eigenen Tempo und immer an ihren eigenen Aufgaben.
Den Rahmen im Unternehmen hat REOS selbst gesetzt, und genau der trägt die Wirkung.
Bewerbung statt Gießkanne. Wer teilnehmen wollte, hat sich beworben. So starten die, die das Thema in ihre Teams tragen wollen.
Lernen in festen Zehnergruppen. Jede Gruppe mit zehn Personen trifft sich während der Ausbildung einmal pro Woche. Dort besprechen die Teilnehmenden ihre Fortschritte und die konkreten Use Cases, an denen sie gerade arbeiten.
Ergebnisse teilen. Was in den Gruppen entsteht, geht zurück ins Team und ins Unternehmen. So profitieren auch Kolleginnen und Kollegen, die selbst noch nicht teilgenommen haben.
Was heute anders ist
Bei den Ausgebildeten ist KI heute Teil der täglichen Arbeit. Was die Einführung des Tools und das Event nicht geschafft haben, hat die Ausbildung geschafft:
Nutzung im Alltag:
98 Prozent der Teilnehmenden nutzen Copilot heute.
Mehr Produktivität:
Die Teilnehmenden arbeiten um 20 Prozent und mehr produktiver.
Lösungen für andere:
Aus den Gruppen entstehen Agenten, die auch Kolleginnen und Kollegen nutzen. Damit wirkt die Ausbildung über die Gruppen hinaus.
Neue Ideen:
Mit jedem umgesetzten Use Case kommen neue Ideen dazu, was sich noch mit KI lösen lässt.
KI wird bei REOS damit nicht nur häufiger genutzt, sondern besser.
Aus einzelnen Chat-Anfragen werden umgesetzte Use Cases, und aus diesen Use Cases wird höhere Produktivität. Die ersten Gruppen haben die Ausbildung abgeschlossen. Jede weitere Gruppe vergrößert den Kreis derer, die KI in ihre Teams bringen.
„Wir hatten Copilot eingeführt und dachten, die Nutzung kommt von allein. Verändert hat sich erst etwas, als unsere Leute in festen Gruppen gelernt haben, mit KI zu arbeiten. Heute nutzen sie KI ganz selbstverständlich und bauen Lösungen, von denen auch ihre Kolleginnen und Kollegen profitieren.“
Was ihr davon mitnehmen könnt
Eine sichere KI-Umgebung ist die Voraussetzung, nicht das Ergebnis. Nutzung entsteht, wenn Menschen in einer festen Gruppe an ihren eigenen Aufgaben lernen und ihre Ergebnisse ins Team zurücktragen.
Was bei REOS geklappt hat, geht auch bei euch.
- Ihr wählt aus, wen ihr ausbilden wollt
- Angebot und Programm-PDF kommen per Mail
- In 30 Minuten gehen wir alles durch und legen den Start fest
Wen wollt ihr ausbilden?
- Zertifikat für jede Person
- Für die KI-Kompetenzpflicht nach EU AI Act
- Arbeiten in eurem freigegebenen KI-Tool
- Unabhängig: Langdock, Copilot, Gemini, Claude